
FAQs
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Was ist Vision Microfinance?
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Vision Microfinance ist eine Hilfe zur Selbsthilfe mit doppeltem Nutzen: sie gibt armen, wirtschaftlich aktiven Menschen die Chance, aus eigener Kraft aus der Armut auszubrechen. Darüber hinaus profitieren auch die Investoren von einer Reihe von Vorteilen.
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An wen richtet sich Vision Microfinance?
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Vision Microfinance richtet sich an arme und einkommensschwache Menschen, denen die finanziellen Mittel fehlen, um ihre unternehmerischen Ideen umzusetzen. Der Kauf einer Nähmaschine z.B. bietet einer Schneiderin einen Ausweg aus der Armut. In manchen Ländern wird Vision Microfinance insbesondere von Frauen in Anspruch genommen, wodurch sich ihre Stellung in der Familie und in der Gesellschaft verstärkt. Für Menschen, die nicht wirtschaftlich aktiv werden können, sind andere Instrumente der Entwicklungspolitik notwendig.
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In welche Länder investiert Vision Microfinance?
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Vision Microfinance kann theoretisch in alle Länder der Welt investieren. Der Schwerpunkt liegt jedoch auf den Schwellenländern Lateinamerikas, Osteuropas und Asiens.
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Wie vielen Menschen hat Vision Microfinance bisher geholfen?
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Durch die Vergabe von 120 Mio. Euro seit dem Frühjahr 2006 konnte Vision Microfinance bisher ca. 200.000 Familien zu einer besseren Zukunft verhelfen. Vision Microfinance ermöglicht u.a. Zugang zu Nahrung, zu einer medizinischen Versorgung oder zu einer Schulbildung für die Kinder. Erfolgsgeschichten von Kleinstkreditnehmern/innen finden Sie hier.
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Wie kann ich sicher sein, dass mein Investment auch ankommt?
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Vision Microfinance vergibt direkte Kredite an Mikrofinanzinstitute in Entwicklungsländern. Sämtliche Vorgänge vor, während und nach einer Kreditvergabe werden genauestens kontrolliert und sind absolut transparent. So liegen z.B. alle Verträge bei dem Investment Manager, der Absolute Portfolio Management GmbH in Wien, sowie der Depotbank, der UBS Luxemburg S.A., auf.
Die Mikrofinanzinstitute wiederum vergeben Kleinkredite an arme, wirtschaftlich aktive Menschen. Selbstverständlich werden auch diese Transaktionen strengstens überprüft, Mikrofinanzinstitute vor Ort besucht und ihre sozialen Aufgaben bewertet. So können Sie sicher sein, dass Ihr Investment nicht versickert, sondern einer Vielzahl von Kleinstkreditnehmern/innen zu Gute kommt.
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Warum wird über Mikrofinanzinstitute investiert anstatt Kredite direkt an Kleinstunternehmer/innen zu vergeben?
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Mikrofinanzinstitute bieten eine zusätzliche Sicherheitskomponente. Sie sind in Schwellen- und Entwicklungsländern vor Ort und untersuchen die Lebensumstände eines Kleinstkreditnehmers genau, bevor ein Kleinkredit bewilligt wird. Mikrofinanzinstitute haben einen sehr engen Kontakt zu ihren Kunden, besuchen sie regelmäßig und bieten neben Mikrofinanzprodukten auch oft Trainings und Weiterbildungsmaßnahmen an. Darüber hinaus wäre der Verwaltungsaufwand einer direkten Kreditvergabe des Fonds an tausende von Kleinstkreditnehmern/innen schlicht untragbar.
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Wie hoch sind die Zinsen, die Kleinstunternehmer für einen Mikrokredit zahlen müssen und wie setzen sie sich zusammen?
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Die Kreditzinsen eines Mikrokredits belaufen sich auf ca. 2-4 % pro Monat. Diese Konditionen sind für Kleinstkreditnehmer /innen sehr attraktiv, da lokale Geldanbieter Wucherzinsen bis zu mehreren 100 % im Monat verrechnen.
Die Zinskosten setzen sich aus folgenden Komponenten zusammen:

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Können Kleinstkreditnehmer/innen denn die Kredite auch zurückzahlen?
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Die Praxis zeigt, dass beachtliche 98 % der Kleinstkreditnehmer/innen in der Lage sind, ihren Kredit zeitgerecht und verzinst zurück zu zahlen. Kleinstkreditnehmer/innen schätzen die oft einzigartige Chance, die ein Mikrokredit bietet, und sind sehr um die Rückzahlung bemüht, zumal sie eine Voraussetzung für die Vergabe eines weiteren Kredites ist.
Oft werden Mikrokredite auch an eine Gruppe von Menschen vergeben, deren Mitglieder solidarisch für die Rückzahlung haften. Wenn jemand den Kredit nicht zurückzahlt, würde er/sie damit das „Gesicht“ verlieren. Das starke soziale Gefüge in Entwicklungsländern und die regelmäßigen Besuche von Mikrofinanzinstituten sind daher weitere Gründe für die hohe Rückzahlungsrate.
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Welche Risiken gehe ich bei einem Investment in Vision Microfinance ein?
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Eventuelle Risiken bei einem Investment in Vision Microfinance stellen z.B. ein Kreditausfall eines Mikrofinanzinstituts oder eines Kleinstkreditnehmers/in dar. Seit dem Start von Vision Microfinance kam es noch zu keinem einzigen Kreditausfall eines Mikrofinanzinstituts. Die Rückzahlungsrate der Kleinstkreditnehmer/innen liegt bei 98%.
Naturkatastrophen wie z.B. der Tsunami in Asien können Kleinstbetriebe zerstören und somit negative Auswirkungen auf die Kreditrückzahlugsrate von Kleinstkreditnehmern haben. Es hat sich jedoch gezeigt, dass insbesondere in den Wiederaufbauphasen nach Naturkatastrophen auch die Nachfrage nach Mikrofinanzprodukten steigt. Dasselbe gilt für Schwellen- und Entwicklungsländer, die von politischen Unruhen oder wirtschaftlichen Problemen betroffen sind.
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Welche Auswirkung hat die Finanzkrise auf Vision Microfinance?
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Die Finanzkrise hatte bisher keine größeren Auswirkungen auf Mikrofinanzinstitute (MFIs), in die Vision Microfinance investiert. Die finanz- und betriebswirtschaftlichen Kennzahlen der investierten MFIs sind stabil. Die Portfolioqualität und die Profitabilitätsindikatoren der MFIs, die letztes Jahr zwar geringfügig abnahmen, zeigen im Vergleich zu etablierten Banken und anderen Finanzinstitutionen ein gesundes Verhalten.
Die meisten Mikrofinanzinstitute passen sich im Allgemeinen gut an die neue Situation an. Sie sind bereit, höhere Zinsen zu zahlen und haben ihre Ertrags- und Wachstumsprognosen für 2009 nach unten korrigiert. MFIs in Ländern, die besser in das Finanzsystem integriert sind, wurden stärker von der Krise getroffen. Diese MFIs sind jedoch glücklicher Weise - ähnlich wie entwickeltere Volkswirtschaften - auch in der Lage, externe Schocks besser zu verkraften.
Kleinstkreditnehmer/innen, die zum Großteil vom Finanzmarkt ausgeschlossen sind, blieben bisher von der Finanzkrise verschont. Es wäre jedoch möglich, dass manche Mikrofinanzinstitute in Zukunft die Zinsen für Mikrokredite leicht anheben werden.
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Wie und ab welchem Betrag kann ich in Vision Microfinance investieren?
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Privatinvestoren können sich bereits ab 1.000 Euro an Vision Microfinance beteiligen (für Institutionelle Investoren beträgt die Mindestanlage 250.000 Euro). Bitte wenden Sie sich für ein Investment an Ihren Finanzberater oder Ihre Hausbank. Natürlich stehen auch wir Ihnen bei Fragen jederzeit gerne zur Verfügung.
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Wer steht hinter Vision Microfinance?
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Vision Microfinance wird von der Absolute Portfolio Management GmbH seit dem Start im Jahr 2006 gemanagt. Verantwortlich für den Fonds zeichnet der gebürtige Armenier Dr. Vardanyan, langjähriger Asset Manager und Verfasser zahlreicher Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Entwicklungs- und Schwellenländer. Als Investmentberater fungiert das Schweizer Unternehmen Symbiotics SA.



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