Wie alles begann

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Was ist Vision Microfinance?

Vision Microfinance ist eine Hilfe zur Selbsthilfe mit doppeltem Nutzen: sie gibt armen, wirtschaftlich aktiven Menschen die Chance, aus eigener Kraft aus der Armut auszubrechen. Darüber hinaus profitieren auch die Investoren von einer Reihe von Vorteilen.

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An wen richtet sich Vision Microfinance?

Vision Microfinance richtet sich an arme und einkommensschwache Menschen, denen die finanziellen Mittel fehlen, um ihre unternehmerischen Ideen umzusetzen. Der Kauf einer Nähmaschine z.B. bietet einer Schneiderin einen Ausweg aus der Armut. In manchen Ländern wird Vision Microfinance insbesondere von Frauen in Anspruch genommen, wodurch sich ihre Stellung in der Familie und in der Gesellschaft verstärkt. Für Menschen, die nicht wirtschaftlich aktiv werden können, sind andere Instrumente der Entwicklungspolitik notwendig.

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Wer steckt hinter Vision Microfinance?

„Absolute Portfolio Management GmbH“ (APM), ergriff 2006 die Initiative und gründete unter der Dachmarke „Vision Microfinance“ den ersten Mikrofinanzfonds „Dual Return Fund – Vision Microfinance“. Gemangt wird Vision Microfinance in der APM, Wien, von dem gebürtigen Armenier Dr. Vardanyan, langjähriger Asset Manager und Verfasser zahlreicher Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Entwicklungs- und Schwellenländer. Als Investmentberater fungieren das Schweizer Research-Unternehmen Symbiotics SA (www.symbioticsgroup.com), Genf, sowie die Bank im Bistum Essen (www.bibessen.de), eine Spezialbank mit Fokus auf Fairbanking, die die Rolle einer zusätzlichen „ethischen Instanz“ übernimmt.

Vision Microfinance vergibt weltweit direkte Darlehen an Mikrofinanzinstitute (MFIs). Diese wiederum geben Kleinstkredite an arme Menschen weiter, die aufgrund fehlender Sicherheiten aus dem kommerziellen Finanzkreislauf ausgeschlossen sind. Im Herbst 2010 folgte der zweite Mikrofinanzfonds, der „Dual Return Fund – Vision Microfinance Local Currency“ der ausschließlich Kredite in lokalen Währungen an MFIs vergibt. Beide Fonds sind auch als UCITS-konforme Zertifikate erhältlich.

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Was sind die Aufgaben eines Mikrofinanzinstituts (MFIs)?

MFIs sind in Entwicklungsländern vor Ort und variieren in Größe und Betätigungsfeld. Oft starten sie als Nichtregierungsorganisationen (NGOs), welche sich nur auf die Kreditvergabe konzentrieren und entwickeln sich dann zu einer regulären Bank, die alle üblichen Finanzdienstleistungen anbietet.

Die fehlenden „traditionellen“ Sicherheiten der Kleinstkreditnehmer/innen werden durch eine genaue Überprüfung der persönlichen Lebensumstände und einem engen Kontakt zwischen Mikrofinanzinstitut und Kleinstkreditnehmer wettgemacht. Mikrofinanzinstitute kennen ihre Kunden ganz genau, treffen sie regelmäßig, unterstützen und beraten sie.

Oft vergeben Mikrofinanzinstitute auch Kredite an Gruppen, die solidarisch für die zeitgerechte Zurückzahlung haften. Das starke soziale Gefüge in vielen Entwicklungsländern führt zu einer hohen Rückzahlungsmoral. Die Rückzahlungsquote von Kleinstkreditnehmern/innen an Mikrofinanzinstitute liegt bei beachtlichen 95-98%.

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In welchen Punkten unterscheiden sich Mikrokredite zu herkömmlichen Krediten?

Mikrokredite sind kleine Kredite mit großer Wirkung. Sie basieren auf dem Prinzip des Vertrauens und der Eigenverantwortung. Mikrokredite sind jedoch keine Almosen. Sie müssen

verzinst und pünktlich zurückgezahlt werden. Sie zeichnen sich durch folgende Eigenschaften aus:

  • Niedrige Kreditsumme: in der Regel zwischen 50 und 5.000 USD
  • Kurze Laufzeiten: zwischen 6 Monaten und 3 Jahren
  • Zinszahlung und Tilgung in vielen kleinen Raten
  • Große Kundennähe, regelmäßiger Kontakt der Kreditgeber zu ihren Kunden
  • Genaue Kenntnis und Prüfung der persönlichen Lebensumstände statt traditioneller Sicherheiten
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Wie hoch sind die Zinsen, die Kleinstunternehmer für einen Mikrokredit zahlen müssen und wie setzen sie sich zusammen?

Die Kreditzinsen eines Mikrokredits belaufen sich auf ca. 2-4 % pro Monat und sind von Land zu Land unterschiedlich. Diese Konditionen sind für Kleinstkreditnehmer/innen sehr attraktiv, da lokale Geldanbieter (so genannte Kredithaie) Wucherzinsen bis zu mehreren 100 % im Monat verrechnen. Die Zinsen erscheinen auf den ersten Blick sehr hoch, man bedenke jedoch, dass der Verwaltungsaufwand von der Ausgabe bis Rückzahlung im Vergleich zu Krediten in entwickelten Ländern sehr hoch ist. Die zu besuchenden Kreditnehmer sind zumeist in urbanen Regionen angesiedelt, was die Höhe der Fixkosten eines Kredites stark beeinflusst.

Die Zinskosten setzen sich aus folgenden Komponenten zusammen:


Bild Verteilung Zinskosten

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In welche Länder investiert Vision Microfinance?

Vision Microfinance kann theoretisch in alle Länder der Welt investieren. Der Schwerpunkt liegt jedoch auf den Schwellenländern Lateinamerikas, Osteuropas und Asiens.

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Wie vielen Menschen hat Vision Microfinance bisher geholfen?

Durch die Vergabe von 266 Mio. USD an 134 verschiedene MFIS in 40 Ländern in Form von 287 Darlehen konnte Vision Microfinance bisher mehr als eine Million Menschen zu einer besseren Zukunft verhelfen. Vision Microfinance ermöglicht u.a. Zugang zu Nahrung, zu einer medizinischen Versorgung oder zu einer Schulbildung für die Kinder. Erfolgsgeschichten von Kleinstkreditnehmern/innen finden Sie hier.

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Wie kann ich sicher sein, dass mein Investment auch ankommt?

Vision Microfinance vergibt direkte Kredite an Mikrofinanzinstitute in Entwicklungsländern. Sämtliche Vorgänge vor, während und nach einer Kreditvergabe werden genauestens kontrolliert und sind absolut transparent. So liegen z.B. alle Verträge bei dem Investment Manager, der Absolute Portfolio Management GmbH in Wien, sowie der Depotbank, der UBS Luxemburg S.A., auf.

Die Mikrofinanzinstitute wiederum vergeben Kleinkredite an arme, wirtschaftlich aktive Menschen. Selbstverständlich werden auch diese Transaktionen strengstens überprüft, Mikrofinanzinstitute vor Ort besucht und ihre sozialen Aufgaben bewertet. So können Sie sicher sein, dass Ihr Investment nicht versickert, sondern einer Vielzahl von Kleinstkreditnehmern/innen zu Gute kommt.

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Wie gelangt das Investment des Anlegers zum Kleinstkreditnehmer?

Bild Investment

Sämtliche Vorgänge vor, während und nach einer Kreditvergabe werden genauestens kontrolliert und sind absolut transparent. So liegen z.B. alle Verträge bei dem Investment Manager, der Absolute Portfolio Management GmbH, sowie der Depotbank, der UBS Luxemburg S.A., auf. 2011 wurde APM von CGAP (Consultative Group to Assist the Poor) für ihre Transparenz gegenüber Kunden mit dem „ESG Transparency Certificate“ ausgezeichnet.

Selbstverständlich werden auch sämtliche Transaktionen zwischen Mikrofinanzinstituten (MFIs) und ihren Kunden strengstens überprüft, MFIs vor Ort besucht und ihre sozialen Aufgaben bewertet. So können sich Anleger sicher sein, dass ihr Investment nicht versickert, sondern einer Vielzahl von Kleinstkreditnehmern/innen zu Gute kommt.

 

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Welchen Investmentprozess verfolgt Absolute Portfolio Management (APM) bei der Auswahl der MFIs?

Die Identifizierung einer Investitionsmöglichkeit bis zur tatsächlichen Veranlagung benötigt zwischen zwei bis vier Monaten. Der Fondsmanager berücksichtigt bei der Zusammensetzung des Portfolios, dass eine breite Diversifizierung über Länder, Regionen und Institutionen gegeben ist. Sein Investmentansatz beinhaltet dabei einen Top-Down-Ansatz nach Ländern (Überprüfung der politischen Situation, länderspezifische Mikrofinanz-Struktur, landesüblichen Zinssätze, rechtliche Rahmenbedingungen, etc.) sowie einen Bottom-Up-Ansatz nach MFIs.

Eine Vorauswahl von geeigneten MFIs erfolgt durch den Investmentberater Symbiotics SA, Genf. Das Unternehmen hat sich in seiner Tätigkeit als renommiertes Schweizer Research-Haus auf die Mikrofinanzindustrie spezialisiert. Die Mitarbeiter von Symbiotics arbeiten in Büros auf 4 Kontinenten und kooperieren mit den MFIs vor Ort. Für die Prüfung von relevanten MFIs wurde ein strenger und bewährter MFI Due Diligence (DD) Prozess entwickelt. Diese DDs gründet für APM die Basis für die Auswahl eines investierbaren, qualitativen Instituts. Dabei stehen quantitative sowie qualitative Bewertungen im Vordergrund, wie z.B.: Wie lange ist das MFI als solches tätig? Auf wie viele Jahre Erfahrungkann das Management zurückgreifen? Was sind die sozialen Ziele des Unternehmens in Bezug auf Ihre Kunden und Mitarbeiter? Wie ist die Kundenstruktur des MFIs? Zu welchen Konditionen kann das Investment getätigt werden und zu welchen Bedingungen wird es an deren Kunden weiter verliehen? Etc.

Durch das laufende, vertraglich festgesetzte Monitoring und Reporting der MFIs an Symbiotics ist eine permanente Überprüfung sämtlicher wirtschaftlicher und sozialer Kennzahlen möglich.

Symbiotics stellt dazu umfangreiches Datenmaterial über deren Plattform an APM zur Verfügung. Mitarbeiter des Research-Hauses halten sich im Durchschnitt 2 Wochen in einem Land auf und besuchen gemeinsam mit MFIs stichprobenartig deren Kunden. Dabei werden intensive Kundengespräche geführt, um die soziale Performance der MFIs zu messen. APM erhält über deren Besuche über 30 Seiten lange Berichte. Zusätzlich muss jedes MFI monatlich einen detaillierten Report zur betrieblichen, finanziellen und sozialen Entwicklung an uns übermitteln.

Bild Investment Prozess

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Warum wird über Mikrofinanzinstitute investiert anstatt Kredite direkt an Kleinstunternehmer/innen zu vergeben?

Mikrofinanzinstitute bieten eine zusätzliche Sicherheitskomponente. Sie sind in Schwellen- und Entwicklungsländern vor Ort und untersuchen die Lebensumstände eines Kleinstkreditnehmers genau, bevor ein Kleinkredit bewilligt wird. Mikrofinanzinstitute haben einen sehr engen Kontakt zu ihren Kunden, besuchen sie regelmäßig und bieten neben Mikrofinanzprodukten auch oft Trainings und Weiterbildungsmaßnahmen an. Darüber hinaus wäre der Verwaltungsaufwand einer direkten Kreditvergabe des Fonds an tausende von Kleinstkreditnehmern/innen schlicht untragbar.

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Vertriebszulassung der Dual Return Funds

Österreich: Die Investmentfondsanteile des Dual Return Fund – Vision Microfinance ist in Österreich zum öffentlichen Vertrieb zugelassen. Der Dual Return Fund – Vision Microfinance Local Currency darf ausschließlich als Privatplatzierung „Private Placement“ angeboten werden.

Deutschland: Die Investmentfondsanteile beider Dual Return Fonds sind in Deutschland nicht zum öffentlichen Vertrieb zugelassen – Angebot ausschließlich über Private Placement.

Die zwei Zertifikate - das AIV Vision Microfinance Zertifikat (XS0554544428) und das AIV Vision Microfinance Local Currency Zertifikat (XS0554549575) - sind sowohl in Österreich als auch in Deutschland zum öffentlichen Vertrieb zugelassen. Insbesondere Nachhaltigkeitsfonds und –produkte profitieren von den Zertifikaten, da sie ihnen ein vereinfachtes Investment in die Asset-Klasse Mikrofinanz ermöglichen.

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Über welche Institute und Plattformen können die Fonds erworben werden?

Die Investmentfondsanteile können über alle Banken und die größten Plattformen in Österreich und Deutschland bezogen werden. Zusätzlich gibt es Vertriebsvereinbarungen mit einzelnen Instituten. Siehe dazu die jeweils aktuelle Auflistung auf der Rückseite des Fondsreports www.absolutepm.at/produkte/uebersicht/.

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Wie sind Anteile der „Dual Return Funds“ handelbar?

Ausgabe Fondsanteile: einmal monatlich, Cut-Off-Zeit 17:00 MEZ, bis zum 24. eines Monats, Abrechnung mit NAV vom 25. desselben Monats, Valuta: NAV + 2 bis 4 Werktage

Rücknahme Fondsanteile: einmal Monatlich, Cut-Off 17:00 MEZ, bis zum 10. Werktag eines Monats, Abrechnung mit NAV vom 25. des Folgemonats, Valuta: NAV + 10 Werktage

Ausgabe und Rücknahme der Zertifikate: täglich über die Frankfurter Börse während der Handelszeiten.

 

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Wie oft wird der NAV des Fonds bewertet und veröffentlicht?

Die Fondsanteile werden 2x pro Monat bewertet und veröffentlicht, jeweils am 10. und 25. eines Monats. (Hier finden Sie unsere Kursübersicht.)

Die Zertifikate werden täglich bewertet und veröffentlicht. Der Broker Oaklet stellt auf seiner Homepage die jeweiligen An- und Verkaufs-Kurse zur Verfügung. (www.oaklet.de/de/kursversorgung)

 

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Steuerliche Behandlung der Dual Return Funds

Sowohl der Dual Return Fund – Vision Microfinance als auch der Dual Return Fund – Vision Microfinance Local Currency werden in Österreich als Meldefonds (blütenweiß) geführt und sind damit hinsichtlich KESt und ErbSt endbesteuert. Die täglich abgegrenzte KESt unter Angabe der jeweiligen ISIN finden Sie auf der Homepage der Oesterreichischen Kontrollbank unter www.profitweb.at/public/main/start.jsp

Deutschland: Die Dual Return Fonds werden in Deutschland als weiße Fonds geführt und unterliegen der Abgeltungssteuer. Nähere Informationen finden Sie im elektronischen Bundesanzeiger unter www.ebundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet

 

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Welche Risiken gehe ich bei einem Investment in Vision Microfinance ein?

Eventuelle Risiken bei einem Investment in Vision Microfinance stellen z.B. ein Kreditausfall eines Mikrofinanzinstituts oder eines Kleinstkreditnehmers/in dar. Die Rückzahlungsrate der Kleinstkreditnehmer/innen liegt bei 95-98%.

Naturkatastrophen wie z.B. der Tsunami in Asien können Kleinstbetriebe zerstören und somit negative Auswirkungen auf die Kreditrückzahlungsrate von Kleinstkreditnehmern haben. Es hat sich jedoch gezeigt, dass insbesondere in den Wiederaufbauphasen nach Naturkatastrophen auch die Nachfrage nach Mikrofinanzprodukten steigt. Dasselbe gilt für Schwellen- und Entwicklungsländer, die von politischen Unruhen oder wirtschaftlichen Problemen betroffen sind.

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Bestehen Währungsrisiken im Fonds?

Währungsrisiken im Dual Return Fund – Vision Microfinance werden zur Gänze gehedgt. Der Dual Return Fund – Vision Microfinance Local Currency hingegen wird ausschließlich gegen das EUR/USD-Wechselkursrisiko abgesichert.

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Was passiert, wenn ein MFI zahlungsunfähig wird?

Grundsätzlich wird bei der Auswahl eines Instituts nach einem strengen Auswahlverfahren vorgegangen. (Siehe dazu auch „Welchen Investmentprozess verfolgt Absolute Portfolio Management (APM) bei der Auswahl der MFIs?“) Sollte dennoch ein MFI in Zahlungsverzug geraten, wird eine dementsprechende Rückstellung gebildet, bis eine tatsächliche Zahlungsunfähigkeit bestätigt werden kann. Seit Bestehen des Fonds (April 2006) wurden bis dato (Stand Juli 2011) 215 Darlehen an MFIs vergeben und lediglich zwei Institute wurden zahlungsunfähig – 99 % aller Kredite wurden korrekt und rechtzeitig zurückgezahlt. In den Factsheets der Dual Return Funds wurde transparent über diese Ereignisse berichtet.

Siehe dazu:

Factsheet 08-2010

Factsheet 03-2011

 

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Ab welchem Betrag kann ich in Vision Microfinance investieren?

Privatinvestoren können sich bereits ab 1.000 Euro an Vision Microfinance beteiligen (für Institutionelle Investoren beträgt die Mindestanlage 125.000 Euro). Bitte wenden Sie sich für ein Investment an Ihren Finanzberater oder Ihre Hausbank. Natürlich stehen auch wir Ihnen bei Fragen jederzeit gerne zur Verfügung.

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Welche soziale Wirkung hat Vision Microfinance?

„Investor sein. Und Gutes tun“ – Dieser Leitsatz bestimmt die Aktivitäten von Vision Microfinance. Vision Microfinance unterstützt die „Client Protection Priniciples“ der „SMART Campaign“, eine Initiative zum Konsumentenschutz in der Mikrofinanzbranche. Im Rahmen dieser „Smart Campaign“‘ werden Standards festlegt, wie etwa eine Offenlegung von Zinskonditionen, die Einrichtung eines Beschwerdesystems für Kunden, Vertraulichkeit von Kundendaten, ethisches Verhalten des Personals, verantwortungsvolle Inkasso-Praktiken, etc.

 

Vision Microfinance setzt zudem die ESG-Richtlinien (Environmental, Social and Corporate Governance: steht für soziale Leistungsfähigkeit, Umweltverträglichkeit und verantwortungsvolle Unternehmensführung) im täglichen Fondsmanagement um und wurde dafür 2010 von CGAP (Consultative Group to Assist the Poor) für die vorbildliche Transparenz der Berichterstattung ausgezeichnet.

 

2011 wird APM von der amerikanischen Non-Profit Investmentgesellschaft ImpactAssets in die führenden Top 50 Impact Investmentfirmen aufgenommen. APM konnte durch sein Engagement im sozialen Bereich auf Portfolio-Ebene und gelebte Corporate Social Responsibility auf Firmen-Ebene überzeugen.

 

Darüber hinaus erhielt Vision Microfinance zum wiederholten Mal das LuxFlag-Label der gleichnamigen Luxemburger Rating-Agentur. LuxFlag untersucht, in welchem Ausmaß Mikrofinanzfonds tatsächlich in Mikrofinanz und MFIs investieren. So können sich Investoren informieren, ob ein Mikrofinanzfonds hält, was er verspricht.

 

Absolute Portfolio Management GmbH zählt zu den Erstunterzeichnern der UN PRI in Österreich. Die 2006 von der UNO eingeführten sechs „Principles for Responsible Investment" (UN PRI) sind Grundsätze für verantwortungsbewusstes Investieren. Mit ihnen verpflichten sich Investoren und Asset Manager zur Einhaltung finanzmarktrelevanter Umwelt-, Sozial- und Governancekriterien (ESG-Richtlinien) in ihren Investmentaktivitäten.

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War/ist Vision Microfinance von den Geschehnissen in Indien betroffen?

Die Geschehnisse in Indien haben keine direkte Auswirkung auf den Dual Return Fund – Vision Microfinance Fund. Wir sind in Indien seit März 2009 nicht mehr, respektive waren wir in Bangladesch seit Fondsstart nicht als Investor tätig. Vision Microfinance investiert bewusst nicht in börsennotierte oder andere große Mikrofinanzinstitute, sondern sucht mittels strenger Auswahlkriterien kleinere bis mittelgroße MFIs aus, die gute und nachhaltige Dienstleitungen für ihre Kunden gewährleisten.

Der gute Ruf von Mikrofinanz wurde jedoch durch die negative und leider oft auch sehr einseitige Berichterstattung in den Medien etwas belastet. Lokale Probleme in Indien (bitte sehen Sie dazu die APM Stellungnahme für nähere Informationen) wurden pauschal auf die gesamte Mikrofinanz-Branche übertragen, was manchen Investor verunsichert hat. Ohne die Gelder der Investoren kommt jedoch der Markt zum Erliegen und Millionen von Menschen, die auf Mikrofinanz angewiesen sind, könnten nicht mehr unterstützt werden.

Wir plädieren daher dafür, sich vor einer Investition genau über Mikrofinanzprodukte zu informieren: in welchem Ausmaß diese tatsächlich in Mikrofinanz investieren, ob sie ein Qualitäts-Label von Organisationen wie LuxFlag oder CGAP haben oder wie z.B. die Fondsmanager bei der Auswahl der Mikrofinanzinstitute vorgehen.

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Informationen zur Absolute Portfolio Management GmbH

Die Absolute Portfolio Management (kurz APM) ist eine bankenunabhängige Asset Management Gesellschaft, die auf Auswahl, Analyse und Management von Alternativen Investments spezialisiert ist. Der Geschäftsfokus liegt auf institutionellen Kunden und vermögenden Privatkunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Banken, Kapitalanlagegesellschaften, Versicherungen und bankunabhängige Finanzdienstleister nutzen unsere langjährige Erfahrung im Management von Portfolios mit Alternativen Investments.

Corporate Social Responsibility bedeutet für APM, Verantwortung in ihrer Tätigkeit als Asset Management Gesellschaft gegenüber ihren Kunden, Partnern und Mitarbeitern zu übernehmen. 2011 wird die APM dafür von der amerikanischen Non-Profit Investmentgesellschaft ImpactAssets (www.impactassets. org) in die führenden Top 50 Impact Investmentfirmen aufgenommen. ImpactAssets 50 ist eine weltweite Datenbank, die lediglich 50 führende Investmentgesellschaften aufnimmt. Ausschlaggebend für die Auswahl ist nicht nur die finanzielle Rendite der Investmentprodukte, sondern auch ihre soziale Wirkung bzw. ihre Auswirkung auf die Umwelt. APM überzeugte sowohl auf Portfolio-Ebene mit seinem sozialen Engagement als auch auf Firmen-Ebene mit gelebter Corporate Social Responsibility. Es ist APM ein Anliegen, neben speziellen Absolute Return-Produkten auch Finanzprodukte zu entwickeln, die insbesondere benachteiligten Bevölkerungsschichten selbsttragende, wirtschaftliche Entwicklungen ermöglichen.

 

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Über den Fondsmanager der „Dual Return Funds“ Dr. Arman Vardanyan

Dr. Vardanyan verfügt über 15 Jahre Erfahrung im Bereich Finanzmarkt und Risikomanagement. Vor seiner Tätigkeit bei APM war er u.a. „Head of Investment Operations Department“ und stellvertretender Direktor für Armswissbank. Er übte mehrere leitende Positionen in der Zentralbank von Armenien aus, war Berater des Vorsitzenden Direktors der Abteilung „Financial Operations“ und Leiter der Abteilung „International Operations. Ferner verfasste er während seiner beruflichen Laufbahn zahlreiche Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Entwicklungs- und Schwellenländer.