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Erfolgsgeschichten

 

Peru: Fr. Quispe, Schneiderin

Bild Fr. Quispe
Bild: Symbiotics

Fr. Quispe verkaufte Hüte in ihrem Dorf Juliaca im Süden Perus und konnte für ihre Familie mehr schlecht als recht sorgen. Für den Kauf einer Web-maschine fehlte ihr das Geld. Eine Freundin machte sie auf „Cáritas del Perú“, einem Mikrofinanzinstitut in ihrer Region, aufmerksam.

Der Kredit von Fr. Qusipe betrug 400 Peruvian Nuevo Soles (ca. 90 Euro) und ermöglichte ihr, eine gebrauchte Webmaschine zu kaufen. Sie zahlte ihren ersten Kredit rasch zurück und nahm weitere Kredite auf, um ihr wachsendes Geschäft zu finanzieren. Sie besitzt heute 6 Webmaschinen und hat 6 Mitarbeiter/innen, die Kleidungsstücke wie z.B. Jacken, Pullover, Schale und Hüte weben.

Fr. Quispe sieht der Zukunft mit mehr Vertrauen und Hoffnung entgegen. Sie kann nun gut für ihre Familie sorgen und sogar monatliche einen kleinen Geldbetrag ansparen. „Ich hoffe, dass Cáritas vielen weitern Frauen wie mir helfen kann“, sagt sie dankbar.

 

Kirgistan: Hr. Abdrasulovich, Imker

Bild Hr. Abdrasulovich
Bild: BTFF

Hr. Abdrasulovich ist mit Leib und Seele Imker. Er begann vor 10 Jahren in seinem Dorf Kyzyl-Unkur in Kirgistan Bienen zu züchten. Er begann mit 15 Bienenstöcken und konnte dank eines Kredits von dem Mikrofinanz-institut „Bai Tushum“ seine Bienenstöcke auf knapp 350 erhöhen.

Hr. Abdrasulovich ist mit seinem kleinen Unternehmen überaus erfolgreich und sein Honig konnte sich aufgrund der hohen Qualität einen sehr guten Namen verschaffen. Hr. Abdrasulovichs Honig wird nicht nur in Kirgistan sondern auch in den Nachbarländern geschätzt.

„Der Gebirgshonig von Kyzyl-Unkur wurde schon unter der Sowjet-Zeit für seinen exzellenten Geschmack und der hohen Qualität geschätzt. Ohne „Bai Tushum“ wäre mein Erfolg jedoch nicht möglich gewesen. Danke, Bai Tushum!“ erklärt Hr. Abdrasulovich.

 

Armenien: Fr. Ohanyan, Obstverkäuferin

Bild Fr. Ohanyan
Bild:FINCA

Fr. Ohanyan wurde 2003 Kundin des Mikrofinanzinstituts „FINCA Armenia“ und investierte einen Kredit in der Höhe von ca. 100 Euro in einen Obststand auf dem örtlichen Markt. Zuvor verkaufte sie nur armenisches Obst. Durch die Unterstützung von FINCA Armenia begann sie, ausländische Früchte wie Quitten und Granatäpfel anzubieten sowie Zitrusfrüchte aus dem benachbarten Georgien zu importieren. Ihr Geschäft wuchs kontinuierlich und FINCA Armenia gewährt ihr derzeit einen Kredit in der Höhe von 1.000 Euro.

Mit dem Gewinn haben Fr. Ohanyan und ihr Mann eine neue Küche gekauft und finanzieren die Schule ihres Sohnes und ihrer Tochter, die nächstes Jahr zu studieren beginnt. “In die Ausbildung meiner Kinder zu investieren ist das beste und profitabelste Investment”, berichtet sie stolz.

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